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Schlagwort: Belgien

Weihnachten 1914 – in Brüssel oder zu Hause?

Weihnachten 1914 – in Brüssel oder zu Hause?

Feldpost Liebe Käthe. Wie geht es Dir denn noch, und wie geht es Mama? Großmutter. Mir geht es noch gut, hoffentlich kann ich Weinachten wieder mit Euch zusammen feiern. Welche Karten habe ich bis jetzt Euch geschickt. Bitte um Antwort. Gruß Dein Papa Schönen Gruß an Mutter & Großmutter Abs. Landstrm. Bischof 1. Comp. 3. Landstrm. Batl. Hamburg

Mongtreh moa la gahr!

Mongtreh moa la gahr!

Schon im August 1914 kam es zu Kampfhandlungen auf französischem Boden. Zunächst im Elsass, dann in Nordfrankreich, wo die deutschen Truppen Belgien durchquert hatten und nun auf französischem Boden schnell weiter marschieren wollten. Richtung Paris. Aber das ging nicht mehr so schnell wie erhofft. Aus einer kurzen Einquartierung wurde jetzt häufiger eine längere Besatzungszeit. Da musste man sich mit den Stadt- und Dorfbewohnern verständigen. Aber wie? Zeichensprache reichte auf Dauer nicht.

Tornister tragen und ertragen

Tornister tragen und ertragen

In Frankfurt wurde gleich zu Beginn des Krieges die große Festhalle auf dem Messegelände beschlagnahmt. Die Militärverwaltung machte daraus eine Kleiderkammer. Wo vorher noch Sechstagerennen, Ausstellungen und der Circus Sarrasani die Massen angelockt hatten, standen jetzt tausende junger Männer Schlange. Die einen unbeschwert, andere vielleicht schon bedrückt und ahnungsvoll. So lief es im ganzen deutschen Reich ab. Mobilmachung hieß das Ganze. Es musste schnell gehen. In den kleinen und großen Städten standen die eingezogenen Rekruten vor den Kleiderkammern – noch…

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Eine Art Vermächtnis

Eine Art Vermächtnis

Es soll hier von einem Soldaten erzählt werden, der seine Pflicht für das Vaterland tat. Ein ganz normaler Soldat, der 1914 in den Krieg ziehen musste und wie die meisten sein Leben verlor. Aber etwas Besonderes hebt ihn aus der Masse heraus.

Wer darf den Krieg fotografieren?

Wer darf den Krieg fotografieren?

Man findet ja immer noch auf Flohmärkten Amateurfotos im Postkartenformat aus dem Ersten Weltkrieg, und in den meisten Familien gibt es noch im Keller oder auf dem Dachboden diese kleinen Kästchen mit Fotos von Opa, Uropa oder Uronkel im Ersten Weltkrieg. Wenn es noch so viele Bilder gibt – konnte da jeder Soldat, der eine Kamera hatte, an der Front fotografieren, was er wollte? Ganz so einfach war es nicht. Schon zu Beginn des Krieges wurde in einer „Anweisung für…

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Truppenverpflegung

Truppenverpflegung

Wie haben sich die Soldaten im Krieg ernährt? Ein Sammelbild der Firma Liebig’s Fleisch-Extrakt klärt uns darüber auf. In einer Feldbäckerei werden die Brote wie in einem Backhaus auf dem Bauernhof in den Ofen geschoben und nach kurzer Zeit knusprig und herrlich frisch duftend wieder herausgeholt. Alles unter Aufsicht eines Offiziers. Anschließend werden die Brote an die Front gefahren, um die kämpfende Truppe satt zu machen. So sieht es jedenfalls aus. Ganz so ist es aber nicht gewesen.

In Flanders‘ Fields

In Flanders‘ Fields

Auf der documenta 12 gab es nur für kurze Zeit ein vergängliches Kunstwerk zu sehen. Direkt vor dem Fridericianum hatte die kroatische Künstlerin Sanja Ivekovic ein Mohnblumenfeld angelegt. Wochenlang wurde der Friedrichsplatz in ein leuchtendes Rot getaucht. http://www.documenta11.de/1049.html?&L=0 Mohn blüht bekanntermaßen nicht so lange, die Pracht war  im trockenen Sommer 2007 schnell vorüber. Aber die Menschen werden sich in diesem Jahr in Deutschland und auf der ganzen Welt an dieses und andere Mohnfelder erinnern.

1914: Belgien muss leiden

1914: Belgien muss leiden

Wir können uns heute anhand von Fotos und Dokumenten einigermaßen vorstellen, wie die Menschen vor 100 Jahren lebten und wie die Welt ausgesehen hat. Aber nur sehr vage und verschwommen können wir nachempfinden, was im Sommer 1914 in den Menschen vorging – vom Mord in Sarajewo bis zum 1. August. Stefan Zweig beschreibt in seinen Erinnerungen „Die Welt von Gestern“ die letzten Tage vor Ausbruch des Krieges. Er war gerade bei seinem belgischen Freund Emil Verhaeren und wollte den Rest…

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Fräulein Feldgrau

Fräulein Feldgrau

Versenden und Sammeln von Ansichtskarten war schon vor dem 1. Weltkrieg eine sehr beliebte Beschäftigung. Vor allem wer auf Reisen war, schickte die schnelle Karte. In Großstädten wurde bis zu dreimal am Tag die Post ausgeliefert. Ab August 1914 begann eine Reisewelle der besonderen Art. Viele deutsche Männer waren zum ersten Mal so richtig weit weg von zu Hause – in Belgien, Frankreich oder Russland. Umso wichtiger war der Kontakt zur Heimat. Also jetzt Feldpost. Meistens Feldpostkarte als schneller Gruß von…

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