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Monat: März 2014

Deutscher Frühling 1915

Deutscher Frühling 1915

In Münster gibt es wie in vielen anderen deutschen Städten eine Kommission „Straßennamen“, die der Frage nachgeht, ob Straßen umbenannt werden sollen. In letzter Zeit gab es immer wieder hitzige Debatten um den Namen Hindenburg, aber meistens geht es um Personen mit Nazi-Vergangenheit. So war es auch in Münster. Eine kleine Straße heißt dort Castelleweg, benannt nach einem gewissen Friedrich Castelle. Die Kommission in Münster hatte am 15. Juni 2011 empfohlen, den Weg umzubenennen. Die Bezirksvertretung fasste in ihrer Sitzung…

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Krieg im Garten

Krieg im Garten

Rasen war gestern. Mit diesem Satz stellt Christa Müller auf ihrem Blog das Urban Gardening vor – die Rückkehr der Gärten in die Stadt. http://www.urban-gardening.eu/category/blog/ Immer mehr Museen und Theater in Deutschland – so schreibt sie – entdecken das urbane Gärtnern. Als Beispiele nennt sie das Theater Freiburg, das Gartendeck in Hamburg, das oder das Schauspiel Köln. Aber auch andere Freiflächen werden von den Aktivisten erobert. Urban Gardening ist weltweit im Vormarsch (www.anstiftung-ertomis.de). Aber gab es das alles nicht schon…

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Truppenverpflegung

Truppenverpflegung

Wie haben sich die Soldaten im Krieg ernährt? Ein Sammelbild der Firma Liebig’s Fleisch-Extrakt klärt uns darüber auf. In einer Feldbäckerei werden die Brote wie in einem Backhaus auf dem Bauernhof in den Ofen geschoben und nach kurzer Zeit knusprig und herrlich frisch duftend wieder herausgeholt. Alles unter Aufsicht eines Offiziers. Anschließend werden die Brote an die Front gefahren, um die kämpfende Truppe satt zu machen. So sieht es jedenfalls aus. Ganz so ist es aber nicht gewesen.

Kriegspredigten 1914/1915

Kriegspredigten 1914/1915

August 1914. Die deutsche Bevölkerung scheint in einen kollektiven Rausch zu verfallen. Vor allem Hochschullehrer, Künstler, Schriftsteller, aber auch die Vertreter der beiden großen Kirchen teilen diese Kriegsbegeisterung. Bischöfe, Theologieprofessoren und Gemeindepfarrer – sie alle begrüßen fast ausnahmslos diesen Krieg, von dem sie sich eine „geistig-kulturelle Erneuerung des deutschen Volkes“ erhoffen.