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Monat: Mai 2014

Anti-Kriegsbilder

Anti-Kriegsbilder

1931 erschien im Transmare Verlag, Berlin, ein besonderes Buch, das nur aus Fotos bestand. Der Titel: 1910-1930, Zwanzig Jahre Weltgeschichte in 700 Bildern. Das Bildmaterial wurde seinerzeit von Sandor Márai und Lászlo Dormándi zusammengestellt. Das Buch wurde 1938 von den Nationalsozialisten verboten („Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“). Kein Wunder – sollte es doch nach dem Willen der Herausgeber ein Anti-Kriegsbuch sein, auch wenn Friedrich Sieburg im Vorwort den Begriff „Kriegsbuch“ verwendet.

Rechte Frauen für den Krieg

Rechte Frauen für den Krieg

Seit der Reichsgründung gab es in Deutschland eine aktive konservative Frauenbewegung. Es waren meist Frauen aus dem mittleren und gehobenen Bürgertum. Sie verstanden sich als Gegenbewegung zur liberalen bürgerlichen Frauenbewegung. Der wichtigste und zahlenmäßig größte Verein war der „Vaterländische Frauenverein“, der 1914 rund 60.000 Mitglieder zählte. Er wurde bereits 1866 durch die preußische Königin Augusta gegründet. Der Verein bildete Frauen als Sanitäterinnen aus und baute ein sanitäres Netzwerk auf. Der 1905 gegründete „Flottenbund deutscher Frauen“ begann schon zu Friedenszeiten Geld…

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