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Schlagwort: Briefe

Briefe aus dem Niemandsland

Briefe aus dem Niemandsland

Vor 100 Jahren treffen mitten im Krieg zwei junge Menschen zufällig aufeinander. Er an der Front in Frankreich, wird an der Hand schwer verletzt und kommt in ein Lazarett nach Hannover Burgfelde. Sie höhere Tochter betreut ebendort  die verwundeten Soldaten. Vier Wochen sehen sie sich jeden Tag, sehen sich immer tiefer in die Augen und versprechen sich Briefe zu schreiben. Er in Hamburg, sie in Hannover. Daraus entwickelt sich eine große und schließlich tragische Liebe, die man aus den wenigen…

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Rathenau – mein Gott, Walther!

Rathenau – mein Gott, Walther!

In diesem Jahr jährt sich Walther Rathenaus Geburtstag zum 150. Mal. Schon jetzt bereitet man sich in Berlin auf dieses Ereignis am 29. September vor. Es wird eine Sonderbriefmarke geben, es wird Feierlichkeiten, Festreden und einen gewaltigen Medienrummel geben. Den Anfang machten jetzt im Januar die Kommunalvertreter in Treptow-Köpenick: Die Bezirksverordnetenversammlung wird ersucht, anlässlich des 150. Geburtstages das Leben und Wirken des Industriellen, Schriftstellers und Politikers Dr. Walther Rathenau (1867-1922) hinsichtlich seines Lebenswerkes und seiner Arbeit im Bezirk mit geeigneten…

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Hamburger Kriegsbuch 1914

Hamburger Kriegsbuch 1914

Am 1. April 1915 begannen in Hamburg die Osterferien. Es gab Zeugnisse, denn damals endete das Schuljahr immer zu Ostern. Die Schulabgänger – Abiturienten und Realschüler – wollten hinaus ins Leben und die große weite Welt für sich erobern. Aber es war Krieg. Der dauerte bereits ein halbes Jahr, und niemand wusste, wie es weitergehen würde. Finde ich jetzt in der schwierigen Zeit einen Ausbildungsplatz? Kann ich mein Studium beginnen oder werde ich gleich Soldat? Die Zukunft war für die…

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Henry, der Schwerenöter

Henry, der Schwerenöter

Emma und Henry waren 2014 – zumindest in Hamburg – die beliebtesten Vornamen. Wer hätte gedacht, dass diese altmodischen Vornamen eine Renaissance erleben. Das sind doch Namen, die vor 100 Jahren in Mode waren – neben Gertrud und Hans oder Elfriede und Karl. Und Emma und Henry waren natürlich auch dabei. Da ist es ein schöner Zufall, dass uns einige Postkarten aus dem Jahr 1916 erhalten sind, die ein gewisser Henry Weber von seinem Schatz Emma bzw. Emmy erhalten hat….

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Karl – ein Held?

Karl – ein Held?

Es ist für uns heute immer noch unvorstellbar, wie vor hundert Jahren Millionen junger Männer von ihren Generälen in den Tod getrieben wurden. Vorstellen mag man sich auch gar nicht, was in ihnen vorging – kurz vor dem Sprung aus dem Schützengraben, der fast immer einen Sprung in den Tod bedeutete – oder wie es damals noch hieß – bevor sie den Heldentod starben. Aber wer war von diesen Millionen Toten ein Held, wer nicht? Als Helden jedenfalls wurden bald…

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Muttchen, Herzchen oder liebe Frau?

Muttchen, Herzchen oder liebe Frau?

Für die meisten Männer war es ein herber Einschnitt in ihr bisheriges Leben, wenn sie plötzlich ihren Einstellungsbefehl bekamen und an die Front mussten. Alles war plötzlich anders, neu und ungewiss. So mancher Soldat hatte ein zusätzliches Problem: Die Lieben zu Hause erwarteten, dass man ihnen einen Brief oder zumindest eine Feldpostkarte schickte. Bin gut angekommen. Mir geht es gut. Aber wie soll man eine Postkarte schreiben, wenn man so etwas noch nie vorher gemacht hatte? Für viele war es…

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