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Kategorie: Postkarten

Bilder lügen: Zwei Ausstellungen in Hamburg

Bilder lügen: Zwei Ausstellungen in Hamburg

1914, als der der Beginn des Ersten Weltkriegs sich zum einhundertsten Mal jährte, gab es in vielen europäischen Städten Ausstellungen, um an dieses schreckliche Datum zu erinnern. Hamburg hat vor drei Jahren dazu  geschwiegen oder diesen Moment schlichtweg verschlafen. Im Augenblick gibt es gleich zwei Ausstellungen in Hamburg, die den Ersten Weltkrieg zum Thema machen. Und das, obwohl es kein aktuelles Erinnerungsdatum gibt. Zufällig oder auch nicht befassen sich beide Ausstellungen unabhängig voneinander mit dem gleichen Thema: Kriegspropaganda vor 100…

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Hoffentlich geht es Dir gut!

Hoffentlich geht es Dir gut!

Danke Dir herzlich für deinen lb. Brief. Hoffe daß Du d. Pantoffel schon erhalten hast und es Dir gut geht. Auch bei uns ist es schon recht kalt. Bitte lasse bald wieder von dir hören. Herzl. grüßt Dich Deine Schw. Maria

Fräulein Feldgrau

Fräulein Feldgrau

Versenden und Sammeln von Ansichtskarten war schon vor dem 1. Weltkrieg eine sehr beliebte Beschäftigung. Vor allem wer auf Reisen war, schickte die schnelle Karte. In Großstädten wurde bis zu dreimal am Tag die Post ausgeliefert. Ab August 1914 begann eine Reisewelle der besonderen Art. Viele deutsche Männer waren zum ersten Mal so richtig weit von zu Hause weg – in Belgien, Frankreich oder Russland. Umso wichtiger war der Kontakt zur Heimat. Also jetzt Feldpost. Meistens Feldpostkarte als schneller Gruß…

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Henry, der Schwerenöter

Henry, der Schwerenöter

Emma und Henry waren 2014 – zumindest in Hamburg – die beliebtesten Vornamen. Wer hätte gedacht, dass diese altmodischen Vornamen eine Renaissance erleben. Das sind doch Namen, die vor 100 Jahren in Mode waren – neben Gertrud und Hans oder Elfriede und Karl. Und Emma und Henry waren natürlich auch dabei. Da ist es ein schöner Zufall, dass uns einige Postkarten aus dem Jahr 1916 erhalten sind, die ein gewisser Henry Weber von seinem Schatz Emma bzw. Emmy erhalten hat….

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Die ersten Kriegswochen

Die ersten Kriegswochen

So steht es in den Geschichtsbüchern und so haben wir es im Kopf: Der Kaiser hat am 1. August 1914 die allgemeine Mobilmachung befohlen und Russland den Krieg erklärt. Die Nachricht vom Kriegsausbruch verbreitete sich rasch im ganzen Reich, die Menschen sammelten sich vor den Plakaten an den Litfaßsäulen und rissen sich um die Extrablätter. Junge Soldaten meldeten sich freiwillig. An den Transportwaggons standen Parolen wie: »In sechs Wochen sind wir wieder zurück. Lieb Vaterland magst ruhig sein, kein Franzose…

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Verwundete Krieger

Verwundete Krieger

Bereits in den ersten drei Monaten des Krieges gab es immense Verluste durch Tod und Verwundung.  Im Verlauf der ersten Grenzschlachten zwischen dem 20. und 25. August 1914 starben auf französischer Seite rund 40.000 Soldaten, d.h. durchschnittlich etwa 8.000 Männer pro Tag. Im September 1914 kamen rund 260.000 deutsche Soldaten zu Tode oder wurden verwundet. Viele der Verwundeten fanden sich in hastig eingerichteten Lazaretten wieder. War man darauf gar nicht vorbereitet?

Krüppel? – Normal!

Krüppel? – Normal!

Moderne Krüppelpflege – mit dieser Überschrift hat die Frauenrechtlerin Anna Plothow vor 100 Jahren einen bemerkenswerten Artikel im Illustrierten Jahrbuch von 1915 verfasst. Sie schreibt gleich zu Beginn, was wir heute manchmal auch empfinden: „Bei dem Wort „Krüppel“ überläuft viele Menschen ein aus Grauen und Mitleid gemischtes Gefühl. Aber das soziale Bewusstsein unserer Zeit hat auch dieses kaltherzige Abtun und dieses falsche Mitleid überwunden.“ Das sind erstaunliche Gedanken für 1915. Anna Plathow beschreibt ausführlich die modernen Anfänge eines menschlicheren Umgangs…

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Abitur 1915 – und was dann?

Abitur 1915 – und was dann?

In wenigen Wochen beginnen in Deutschland die Abiturprüfungen 2015. Spätestens jetzt muss sich jeder Schüler fragen: Abitur – was dann? Studium, Beruf bzw. Ausbildung oder ins Ausland? Ein Freiwilliges Soziales Jahr? Oder doch Bundeswehr? Die Qual der Wahl wird nicht kleiner durch Begabungsanalysen, die in Internetportalen angeboten werden. Da hatten es die Gymnasiasten vor 100 Jahren leichter. Auf den ersten Blick. Es gab kaum Alternativen. Es ging nur um die Frage normaler Wehrdienst oder Einjährigen-Prüfung…