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Kategorie: An der Front

Das Menschenschlachthaus

Das Menschenschlachthaus

Es sind nach 1918 zahlreiche Romane geschrieben worden, die versuchten, das Grauen des Krieges darzustellen und anzuprangern. Ob Remarque, Arnold Zweig oder Henri Barbusse – sie alle schrieben gegen den Krieg und wurden dementsprechend kritisch beäugt und später unter den Nazis verboten. Antikriegsromane eben. Wie sehr erstaunt es uns aber, dass es bereits vor 1914 jemanden gab, der die Schrecken des Krieges und das maschinengesteuerte Töten vorhergesehen und in seinem Roman so dargestellt hat, wie die Welt vier Jahre lang…

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We are making a new world

We are making a new world

1916 war das Jahr der großen und verlustreichen Schlachten. Ob auf der türkischen Halbinsel Gallipoli, bei Verdun, an der Somme oder im Skagerrak, am Jahresende waren Millionen Tote zu beklagen. Keine dieser Schlachten konnte den Krieg entscheiden. Trotzdem war 1916 ein Wendejahr. An den Fronten und Heimatfronten kippte die Stimmung. Die Begeisterung wich einer zutiefst verunsicherten Sicht auf die Welt. Keiner konnte sich vorstellen, wie sie nach diesem Krieg aussehen könnte. Künstler und Dichter, die selbst an der Front gekämpft…

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Frieden: 1916 im Angebot

Frieden: 1916 im Angebot

„Angebot und Nachfrage sind zwei wichtige Begriffe der Marktwirtschaft. Dabei spielt der Preis des jeweiligen Produktes eine gravierende Rolle und beeinflusst das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.“ Passen diese Definitionen vielleicht nicht auch auf das, was Kaiser Wilhelm sich kurz vor Weihnachten 1916 ausgedacht hatte? Genau vor 100 Jahren, am 12. Dezember 1916, warf der Kaiser ein Friedensangebot auf den Markt. Die Nachfrage war allerdings nicht sonderlich groß. Keiner griff zu. Es dauerte noch rund zwei Jahre, dann war Deutschland…

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Mein Großvater zieht mit seinem Pferd in den Krieg

Mein Großvater zieht mit seinem Pferd in den Krieg

Über meinen Großvater Friedrich weiß ich so gut wie nichts. Ich habe ihn auch nicht mehr kennen gelernt. Geboren ist er 1879, gestorben 1937. Ein kurzes Leben lang in Masuren. Geheiratet hat er im Jahre 1902 die Charlotte Nymzyk. Sie wurde Mutter von dreizehn Kindern, von denen sieben die Geburt überlebten. Es gibt nur zwei Fotos von ihm und die spärlichen Lebensdaten aus dem Familienstammbuch. Sonst keine Briefe, kein Andenken. Keiner lebt mehr, der etwas über ihn erzählen könnte. Er…

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Eine Frage der Hygiene

Eine Frage der Hygiene

Zu den täglichen Pflichten eines Soldaten gehörte seit alters her die Reinigung seines Gewehrs. Die Selbstreinigung war eher zweitrangig oder kaum möglich. An der Front gab es keine Badewannen, Duschen oder Waschbecken. Wasser, wenn es überhaupt in der Nähe war, war zum Trinken da. Manchmal hatte man Glück und es war ein Fluss in der Nähe. Diese fünf Männer – so steht es auf der Rückseite des Fotos – haben sich im Mai 1917 bei Reims in die Fluten der…

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Noch’n Gedicht

Noch’n Gedicht

Kaum hatte der Krieg am 1. August angefangen, da entpuppten sich Tausende von Soldaten als wahre Lyriker. Vor allem die Anfangsmonate brachten eine Fülle an kriegerischen Jubelgedichten hervor. Der Literaturkritiker Julius Bab schätzte für die ersten Kriegswochen die Zahl der Gedichte, die täglich in den Redaktionen von Zeitungen eingingen, auf rund 50.000. Schon 1914 wurde in Freiburg das Deutschen Volksliedarchiv gegründet, wo die während des Krieges entstandenen Lieder und Gedichte gesammelt wurden. http://www.1914-2014.eu/index.php/aktionen/59-lieder-und-gedichte-aus-dem-1-weltkrieg

Mit dem Fahrrad an die Front

Mit dem Fahrrad an die Front

Stellungskrieg – diesen Begriff kennen wir ja und verbinden damit die Kämpfe bei Verdun oder an der Marne. War man nicht im Schützengraben, nannte man das gegenseitige Töten Bewegungskrieg. Man musste ja erst einmal von zu Hause weg, und zwar schnell. Da war jedes Fortbewegungsmittel recht. Die Eisenbahn, Lastwagen, Automobile und Pferde wurden eingesetzt, um möglichst schnell ins Feindesland zu gelangen. Die Franzosen schickten im September 1914 sogar einige Tausend Soldaten mit dem Taxi an die Front. Ja, und nun…

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Fräulein Feldgrau

Fräulein Feldgrau

Versenden und Sammeln von Ansichtskarten war schon vor dem 1. Weltkrieg eine sehr beliebte Beschäftigung. Vor allem wer auf Reisen war, schickte die schnelle Karte. In Großstädten wurde bis zu dreimal am Tag die Post ausgeliefert. Ab August 1914 begann eine Reisewelle der besonderen Art. Viele deutsche Männer waren zum ersten Mal so richtig weit von zu Hause weg – in Belgien, Frankreich oder Russland. Umso wichtiger war der Kontakt zur Heimat. Also jetzt Feldpost. Meistens Feldpostkarte als schneller Gruß…

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Großer Krieg und Blaue Reiter

Großer Krieg und Blaue Reiter

SIE STARBEN JUNG! – so heißt ein 2014 erschienenes Buch über acht Künstler und Dichter vor dem Ersten Weltkrieg. Unter ihnen Franz Marc. „Welche Gedanken begleiteten die jungen Männer, welche Ideen und Ideale prägten sie. Wie sah ihr Weltbild aus, das ihr Werk formte? Eine ganz neue Gesellschaft, vergeistigt, gereinigt, spirituell gestärkt, würde sich aus den Trümmern erheben. Mit diesen Gedanken malten sie ihre Bilder, zogen sie in den Krieg – und starben jung!“ (Klappentext)