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Schlagwort: Postkarten

Bilder lügen: Zwei Ausstellungen in Hamburg

Bilder lügen: Zwei Ausstellungen in Hamburg

1914, als der der Beginn des Ersten Weltkriegs sich zum einhundertsten Mal jährte, gab es in vielen europäischen Städten Ausstellungen, um an dieses schreckliche Datum zu erinnern. Hamburg hat vor drei Jahren dazu  geschwiegen oder diesen Moment schlichtweg verschlafen. Im Augenblick gibt es gleich zwei Ausstellungen in Hamburg, die den Ersten Weltkrieg zum Thema machen. Und das, obwohl es kein aktuelles Erinnerungsdatum gibt. Zufällig oder auch nicht befassen sich beide Ausstellungen unabhängig voneinander mit dem gleichen Thema: Kriegspropaganda vor 100…

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Hoffentlich geht es Dir gut!

Hoffentlich geht es Dir gut!

Danke Dir herzlich für deinen lb. Brief. Hoffe daß Du d. Pantoffel schon erhalten hast und es Dir gut geht. Auch bei uns ist es schon recht kalt. Bitte lasse bald wieder von dir hören. Herzl. grüßt Dich Deine Schw. Maria

Ein Schnappschuss für die Heimat

Ein Schnappschuss für die Heimat

Manchmal ist es ein unscheinbares Foto, das einem auf dem Flohmarkt oder sonst wo zufliegt. Schaut man dann genauer hin, entdeckt man eine fremde und weit entfernte Welt. Weit, weit entfernt und längst vergangen. Aber schon sind wir neugierig und wollen wissen, woher dieses Foto kommt. Wer hat auf den Auslöser gedrückt? Wer hat es aufbewahrt? Wieso ist es auf dem Flohmarkt gelandet? Ist es ein Privatfoto? Ein Schnappschuss? Wir tasten uns vorsichtig heran. Hier ist z.B. ein Foto mit…

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Noch’n Gedicht

Noch’n Gedicht

Kaum hatte der Krieg am 1. August angefangen, da entpuppten sich Tausende von Soldaten als wahre Lyriker. Vor allem die Anfangsmonate brachten eine Fülle an kriegerischen Jubelgedichten hervor. Der Literaturkritiker Julius Bab schätzte für die ersten Kriegswochen die Zahl der Gedichte, die täglich in den Redaktionen von Zeitungen eingingen, auf rund 50.000. Schon 1914 wurde in Freiburg das Deutschen Volksliedarchiv gegründet, wo die während des Krieges entstandenen Lieder und Gedichte gesammelt wurden. http://www.1914-2014.eu/index.php/aktionen/59-lieder-und-gedichte-aus-dem-1-weltkrieg

Fräulein Feldgrau

Fräulein Feldgrau

Versenden und Sammeln von Ansichtskarten war schon vor dem 1. Weltkrieg eine sehr beliebte Beschäftigung. Vor allem wer auf Reisen war, schickte die schnelle Karte. In Großstädten wurde bis zu dreimal am Tag die Post ausgeliefert. Ab August 1914 begann eine Reisewelle der besonderen Art. Viele deutsche Männer waren zum ersten Mal so richtig weit von zu Hause weg – in Belgien, Frankreich oder Russland. Umso wichtiger war der Kontakt zur Heimat. Also jetzt Feldpost. Meistens Feldpostkarte als schneller Gruß…

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Henry, der Schwerenöter

Henry, der Schwerenöter

Emma und Henry waren 2014 – zumindest in Hamburg – die beliebtesten Vornamen. Wer hätte gedacht, dass diese altmodischen Vornamen eine Renaissance erleben. Das sind doch Namen, die vor 100 Jahren in Mode waren – neben Gertrud und Hans oder Elfriede und Karl. Und Emma und Henry waren natürlich auch dabei. Da ist es ein schöner Zufall, dass uns einige Postkarten aus dem Jahr 1916 erhalten sind, die ein gewisser Henry Weber von seinem Schatz Emma bzw. Emmy erhalten hat….

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Die ersten Kriegswochen

Die ersten Kriegswochen

So steht es in den Geschichtsbüchern und so haben wir es im Kopf: Der Kaiser hat am 1. August 1914 die allgemeine Mobilmachung befohlen und Russland den Krieg erklärt. Die Nachricht vom Kriegsausbruch verbreitete sich rasch im ganzen Reich, die Menschen sammelten sich vor den Plakaten an den Litfaßsäulen und rissen sich um die Extrablätter. Junge Soldaten meldeten sich freiwillig. An den Transportwaggons standen Parolen wie: »In sechs Wochen sind wir wieder zurück. Lieb Vaterland magst ruhig sein, kein Franzose…

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Frauen an zwei Fronten

Frauen an zwei Fronten

Seit Kriegsbeginn sind die Frauen als Krankenschwestern und Pflegerinnen mit an der Front. Viele Frauen melden sich freiwillig. Sie erleben sterbende Soldaten, die ihre Brüder und Männer sein könnten, und kommen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Ihre Kraft schöpfen sie aus der Dankbarkeit, die ihnen die verwundeten Soldaten entgegenbringen. Als der Krieg gar nicht mehr aufhören will, geraten die Frauen in einen besonderen Zweifrontenkrieg. Sie werden an der Kriegsfront gebraucht, aber auch zu Hause. Während die Männer millionenfach in den…

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Ein bisschen Spaß muss sein…

Ein bisschen Spaß muss sein…

Ein bisschen Spaß muss sein. Dann ist die Welt voll Sonnenschein. Dieses Lebensmotto kennen wir von Roberto Blanco. Vielleicht handelten auch die Produzenten der sogenannten Humorpostkarten zu Beginn des Ersten Weltkriegs im Jahre 1914 danach. Während an allen Fronten hundertausende Soldaten getötet wurden, gab es gleichzeitig Postkarten, die den Krieg von seiner spaßigen Seite sehen wollten. Eine ganz infame Idee hatte dabei der Verlag Gerhard Stalling. Spätestens 1916, als der Krieg schon lange kein Kinderspiel mehr war, entstand die Postkartenserie…

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