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Schlagwort: Feldpost

Hoffentlich geht es Dir gut!

Hoffentlich geht es Dir gut!

Danke Dir herzlich für deinen lb. Brief. Hoffe daß Du d. Pantoffel schon erhalten hast und es Dir gut geht. Auch bei uns ist es schon recht kalt. Bitte lasse bald wieder von dir hören. Herzl. grüßt Dich Deine Schw. Maria

Mein Großvater zieht mit seinem Pferd in den Krieg

Mein Großvater zieht mit seinem Pferd in den Krieg

Über meinen Großvater Friedrich weiß ich so gut wie nichts. Ich habe ihn auch nicht mehr kennen gelernt. Geboren ist er 1879, gestorben 1937. Ein kurzes Leben lang in Masuren. Geheiratet hat er im Jahre 1902 die Charlotte Nymzyk. Sie wurde Mutter von dreizehn Kindern, von denen sieben die Geburt überlebten. Es gibt nur zwei Fotos von ihm und die spärlichen Lebensdaten aus dem Familienstammbuch. Sonst keine Briefe, kein Andenken. Keiner lebt mehr, der etwas über ihn erzählen könnte. Er…

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Ein Schnappschuss für die Heimat

Ein Schnappschuss für die Heimat

Manchmal ist es ein unscheinbares Foto, das einem auf dem Flohmarkt oder sonst wo zufliegt. Schaut man dann genauer hin, entdeckt man eine fremde und weit entfernte Welt. Weit, weit entfernt und längst vergangen. Aber schon sind wir neugierig und wollen wissen, woher dieses Foto kommt. Wer hat auf den Auslöser gedrückt? Wer hat es aufbewahrt? Wieso ist es auf dem Flohmarkt gelandet? Ist es ein Privatfoto? Ein Schnappschuss? Wir tasten uns vorsichtig heran. Hier ist z.B. ein Foto mit…

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Noch’n Gedicht

Noch’n Gedicht

Kaum hatte der Krieg am 1. August angefangen, da entpuppten sich Tausende von Soldaten als wahre Lyriker. Vor allem die Anfangsmonate brachten eine Fülle an kriegerischen Jubelgedichten hervor. Der Literaturkritiker Julius Bab schätzte für die ersten Kriegswochen die Zahl der Gedichte, die täglich in den Redaktionen von Zeitungen eingingen, auf rund 50.000. Schon 1914 wurde in Freiburg das Deutschen Volksliedarchiv gegründet, wo die während des Krieges entstandenen Lieder und Gedichte gesammelt wurden. http://www.1914-2014.eu/index.php/aktionen/59-lieder-und-gedichte-aus-dem-1-weltkrieg

Hamburger Kriegsbuch 1914

Hamburger Kriegsbuch 1914

Am 1. April 1915 begannen in Hamburg die Osterferien. Es gab Zeugnisse, denn damals endete das Schuljahr immer zu Ostern. Die Schulabgänger – Abiturienten und Realschüler – wollten hinaus ins Leben und die große weite Welt für sich erobern. Aber es war Krieg. Der dauerte bereits ein halbes Jahr, und niemand wusste, wie es weitergehen würde. Finde ich jetzt in der schwierigen Zeit einen Ausbildungsplatz? Kann ich mein Studium beginnen oder werde ich gleich Soldat? Die Zukunft war für die…

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Fräulein Feldgrau

Fräulein Feldgrau

Versenden und Sammeln von Ansichtskarten war schon vor dem 1. Weltkrieg eine sehr beliebte Beschäftigung. Vor allem wer auf Reisen war, schickte die schnelle Karte. In Großstädten wurde bis zu dreimal am Tag die Post ausgeliefert. Ab August 1914 begann eine Reisewelle der besonderen Art. Viele deutsche Männer waren zum ersten Mal so richtig weit von zu Hause weg – in Belgien, Frankreich oder Russland. Umso wichtiger war der Kontakt zur Heimat. Also jetzt Feldpost. Meistens Feldpostkarte als schneller Gruß…

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Henry, der Schwerenöter

Henry, der Schwerenöter

Emma und Henry waren 2014 – zumindest in Hamburg – die beliebtesten Vornamen. Wer hätte gedacht, dass diese altmodischen Vornamen eine Renaissance erleben. Das sind doch Namen, die vor 100 Jahren in Mode waren – neben Gertrud und Hans oder Elfriede und Karl. Und Emma und Henry waren natürlich auch dabei. Da ist es ein schöner Zufall, dass uns einige Postkarten aus dem Jahr 1916 erhalten sind, die ein gewisser Henry Weber von seinem Schatz Emma bzw. Emmy erhalten hat….

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Verwundete Krieger

Verwundete Krieger

Bereits in den ersten drei Monaten des Krieges gab es immense Verluste durch Tod und Verwundung.  Im Verlauf der ersten Grenzschlachten zwischen dem 20. und 25. August 1914 starben auf französischer Seite rund 40.000 Soldaten, d.h. durchschnittlich etwa 8.000 Männer pro Tag. Im September 1914 kamen rund 260.000 deutsche Soldaten zu Tode oder wurden verwundet. Viele der Verwundeten fanden sich in hastig eingerichteten Lazaretten wieder. War man darauf gar nicht vorbereitet?

Muttchen, Herzchen oder liebe Frau?

Muttchen, Herzchen oder liebe Frau?

Für die meisten Männer war es ein herber Einschnitt in ihr bisheriges Leben, wenn sie plötzlich ihren Einstellungsbefehl bekamen und an die Front mussten. Alles war plötzlich anders, neu und ungewiss. So mancher Soldat hatte ein zusätzliches Problem: Die Lieben zu Hause erwarteten, dass man ihnen einen Brief oder zumindest eine Feldpostkarte schickte. Bin gut angekommen. Mir geht es gut. Aber wie soll man eine Postkarte schreiben, wenn man so etwas noch nie vorher gemacht hatte? Für viele war es…

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Vor 100 Jahren

Vor 100 Jahren

Liebe Zeitgenossen, 2014 jährte sich zum hundertsten Mal der Beginn des Ersten Weltkriegs. Inzwischen gibt es im Internet zahllose Online-Portale, wo unendlich viele Bild- und Textquellen gesammelt und veröffentlicht werden, z.B. http://www.europeana1914-1918.eu/de   http://www.welt.de/themen/erster-weltkrieg/   Ich habe vor langer Zeit Postkarten und Fotos gesammelt, die um 1900 oder später entstanden sind. Darunter befinden sich zahlreiche Kriegspostkarten und Fotos von der Front und von der Heimat. Die Palette reicht von verharmlosenden Kitschpostkarten bis zu Sepia-Fotos von frisch aufgeworfenen Gräbern der Gefallenen. Die…

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