{"id":2598,"date":"2015-12-17T18:19:32","date_gmt":"2015-12-17T17:19:32","guid":{"rendered":"http:\/\/win2014.de\/?p=2598"},"modified":"2020-12-15T17:17:30","modified_gmt":"2020-12-15T16:17:30","slug":"wer-opfert-sich","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/win2014.de\/?p=2598","title":{"rendered":"Wer opfert sich?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-2599 alignleft\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/herzog_0001-194x300.jpg\" alt=\"herzog_0001\" width=\"243\" height=\"375\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/herzog_0001-194x300.jpg 194w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/herzog_0001-768x1189.jpg 768w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/herzog_0001-661x1024.jpg 661w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/herzog_0001.jpg 1028w\" sizes=\"(max-width: 243px) 100vw, 243px\" \/><strong>Wenn bei ebay Ansichtskarten aus der Zeit von 1914 bis 1918 angeboten werden, sind die meisten Postkarten\u00a0\u201egelaufen\u201c \u2013 so nennen das Sammler. Mit Briefmarke, Stempel und mit lieben Gr\u00fc\u00dfen sind sie von der Front in die Heimat\u00a0\u201egelaufen\u201c oder umgekehrt. Ein bestimmtes Bildmotiv aber\u00a0 gibt es nur als\u00a0<\/strong><strong>\u201enicht gelaufen\u201c.<\/strong><br \/>\nAbgebildet sind f\u00fcrstliche Herrschaften \u2013 der Herzog von Braunschweig z.B. mit seiner Gattin und dem ersten Spr\u00f6ssling. Oder der Kaiser \u2013 mit oder ohne Familie. F\u00fcrsten eben. Blaues Blut auf Fotos in Sepia. Das kann doch kein Zufall sein, dass diese F\u00fcrsten nicht mit der Post an die Front geschickt wurden. Schaut man sich die R\u00fcckseite genauer an, findet man des R\u00e4tsels L\u00f6sung.<!--more weiterlesen--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es handelt sich fast ausschlie\u00dflich um sogenannte Wohlfahrtskarten, die f\u00fcr einen guten Zweck angeboten wurden. Vorne die F\u00fcrsten, die zur Spende einladen sollen. Und auf der R\u00fcckseite der Hinweis, wohin das Geld flie\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-2607\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/r\u00fc_0011-1024x630.jpg\" alt=\"r\u00fc_0011\" width=\"640\" height=\"394\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/r\u00fc_0011-1024x630.jpg 1024w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/r\u00fc_0011-300x185.jpg 300w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/r\u00fc_0011-768x473.jpg 768w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/r\u00fc_0011.jpg 1612w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da gab es\u00a0Kriegswohlfahrtskarten des Reichsverbandes zur Unterst\u00fctzung deutscher Veteranen e. V. oder Wohlfahrts-Postkarten zum Besten der Viktoria-Luise-Stiftung oder zum Besten der Braunschweiger Diakonissenh\u00e4user.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2606\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/herzog_0002-1.jpg\" alt=\"herzog_0002\" width=\"767\" height=\"210\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/herzog_0002-1.jpg 767w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/herzog_0002-1-300x82.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 767px) 100vw, 767px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tausende von Einrichtungen schossen wie Pilze aus der Erde und fielen \u00fcber die B\u00fcrger her und bettelten um Spenden. Und da die Soldaten an der Front immer weniger wurden, brauchte man ja Nachwuchs. Und so entstand z.B. der DEUTSCHE VEREIN F\u00dcR S\u00c4UGLINGSPFLEGE 1916, e.V. Sein Motto: <em>Wir beugen uns vor Gott, weil Er so gro\u00df ist. Und vor dem Kinde, weil es so klein ist.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-2608\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/s\u00e4ug-Kopie-1024x256.jpg\" alt=\"s\u00e4ug - Kopie\" width=\"640\" height=\"160\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/s\u00e4ug-Kopie-1024x256.jpg 1024w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/s\u00e4ug-Kopie-300x75.jpg 300w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/s\u00e4ug-Kopie-768x192.jpg 768w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/s\u00e4ug-Kopie.jpg 1636w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kaiser brauchte Soldaten, aber auch Geld, um den Krieg zu gewinnen. Wer mochte da Nein sagen, wenn man auf der Stra\u00dfe angesprochen wurde! Man wollte und sollte seinen Teil dazu beitragen, dass es dem Kaiser gut geht, und kaufte diese Karten anstandslos. Zu Hause \u00fcberlegte man sich, was man mit den sch\u00f6nen Karten machen k\u00f6nnte. An die Front schicken \u2013 das ging irgendwie nicht. Also ab in den Karton oder ins Album.<br \/>\nDie Spendensammelei war aber auch bitter n\u00f6tig; denn die \u00f6ffentliche Wohlfahrtspflege war schon kurz nach Kriegsbeginn \u00fcberlastet und zusammengebrochen. Besonders hart traf es kinderreiche Familien. Aber auch die Soldaten an der Front und die heimkehrenden verletzten Frontk\u00e4mpfer brauchten mehr (finanzielle?) Zuwendung als die \u00f6ffentlichen Mittel es zulie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2609 alignleft\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bundesarchiv_Bild_183-T0706-514_Berlin-Friedenau_Sammlung_am_Margueritentag-300x216.jpg\" alt=\"Bundesarchiv_Bild_183-T0706-514,_Berlin-Friedenau,_Sammlung_am_Margueritentag\" width=\"300\" height=\"216\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bundesarchiv_Bild_183-T0706-514_Berlin-Friedenau_Sammlung_am_Margueritentag-300x216.jpg 300w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bundesarchiv_Bild_183-T0706-514_Berlin-Friedenau_Sammlung_am_Margueritentag-768x553.jpg 768w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Bundesarchiv_Bild_183-T0706-514_Berlin-Friedenau_Sammlung_am_Margueritentag.jpg 794w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zahlreiche Vereine und Organisationen (Rotes Kreuz, Vaterl\u00e4ndischer Frauenverein, Katholischer Frauenbund u.a.) versorgten z.B. durchziehende Soldaten, richteten Sammelstellen f\u00fcr Kleidung und Lebensmitteln ein oder sammelten auf der Stra\u00dfe oder an der Haust\u00fcr Spenden. Die Postkarte war gewisserma\u00dfen ein kleines Dankesch\u00f6n, aber auch Erkennungsmerkmal, dass man gespendet hatte.<br \/>\nEine ganz besondere Postkarte wurde vom Badischen Landesverein vom Roten Kreuz herausgegeben. Auf der R\u00fcckseite steht der Hinweis: <em>Badischer Opfertag \u2013 zum Besten der Truppen im Feld, 20. September 1915. <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Opfertag \u2013 so fragt man sich \u2013 was ist das denn?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-2610\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/r\u00fc_0002-1024x649.jpg\" alt=\"r\u00fc_0002\" width=\"640\" height=\"406\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/r\u00fc_0002-1024x649.jpg 1024w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/r\u00fc_0002-300x190.jpg 300w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/r\u00fc_0002-768x487.jpg 768w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/r\u00fc_0002.jpg 1648w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser sogenannte Opfertag fand am 20. September 1915 in vielen badischen St\u00e4dten statt, in Heidelberg bereits einen Tag fr\u00fcher. F\u00fcr diesen Sonntag wurde zu einer Volksversammlung auf dem Marktplatz aufgerufen. Um 11 Uhr sollte es losgehen. <em>Die Himmel r\u00fchmen, Wir treten zum Beten und Deutschland, Deutschland \u00fcber alles<\/em> \u2013 das war die Reihenfolge der musikalischen T\u00f6ne, um die B\u00fcrger spendenbereit zu machen. Zur Musike gab es das Motto: <em>Jeder bringe sein Opfer freudigen Herzens.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2613\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/z7.jpg\" alt=\"z7\" width=\"843\" height=\"907\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/z7.jpg 843w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/z7-279x300.jpg 279w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/z7-768x826.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 843px) 100vw, 843px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In anderen St\u00e4dten fand dieser Opfertag zeitnah mit der herbstlichen Kirmes statt. In der Stadt Hilden bei D\u00fcsseldorf war das Allerheiligen, der 2. November 1915. Das Rheinische Volksblatt schreibt dar\u00fcber in einem Vorbericht:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Am 1. November, am Allerheiligentage findet ein allgemeiner Opfertag f\u00fcr die im Felde stehender Hildener statt. Es handelt sich darum, die notwendigen Mittel zu sammeln, um unseren braven Truppen zum zweiten Kriegsweihnachten eine besondere Freude zu bereiten. Der Ruf, sich an der Sammlung durch Geldbetr\u00e4ge zu beteiligen, ergeht an die gesamte Hildener B\u00fcrgerschaft. Kein Opfer darf uns zu gro\u00df sein angesichts der Opfer, welche unsere S\u00f6hne und V\u00e4ter drau\u00dfen im Felde f\u00fcr unsere Heimat, f\u00fcr jeden einzelnen und dessen Existenz gebracht haben und auch fernerhin noch bringen. Der Opfertag mu\u00df abermals ein gl\u00e4nzendes Ergebnis zeitigen, er mu\u00df ein Ergebnis bringen, das es der hiesigen Ortsgruppe des Vaterl\u00e4ndischen Frauenvereins erm\u00f6glicht, den gesamten im Felde stehenden Hildener B\u00fcrgern ein reichliches Weihnachtspaket zukommen zu lassen.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Tag danach schrieb das Rheinisches Volksblatt:<br \/>\n<em>Der gestrige Tag, Allerheiligen, war unseren im Felde stehende Hildener B\u00fcrgern zugedacht. Um ihretwillen fand ein allgemeiner Opfertag statt. Damen und M\u00e4dchen gingen von Haus zu Haus, um eine Geldsammlung zu veranstalten, deren Ertr\u00e4gnis unseren feldgrauen B\u00fcrgern in Form einer sch\u00f6nen Weihnachtsgabe zukommen soll. Das Ergebnis scheint auch diesmal bei dem Opfersinn unserer B\u00fcrger kein kleines zu sein. Wir werden dar\u00fcber noch berichten.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2644 alignright\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/35-242x300.jpg\" alt=\"$_35\" width=\"242\" height=\"300\" \/>Warum hat man diesen Tag Opfertag genannt, an dem den B\u00fcrgern das Geld \u2013 zugegeben f\u00fcr eine gute Sache \u2013 aus der Tasche gezogen wurde? Die Bergische Arbeiterstimme Solingen versucht das zu erkl\u00e4ren und ger\u00e4t dabei ins Stolpern. Wieso ist der Opfertag eigentlich gar kein Opfertag, sondern ein Gebettag? Spenden durch Beten?<br \/>\n<em>Der (Opfertag) ist ein sch\u00f6nes Vorhaben. Allgemein betrachtet, ist diese Bezeichnung nicht ganz richtig. F\u00fcr den weitaus gr\u00f6\u00dften Teil des deutschen Volkes war jeder einzelne der dreihundertf\u00fcnfundsechzig Tage, die morgen der Krieg dauert, ein Opfertag.<\/em><br \/>\n<em> Es erscheint deshalb nicht gerechtfertigt, einen Spendertag als Opfertag zu bezeichnen und damit eine Spende aus B\u00f6rse oder Vorratskammer auch nur sprachlich den Opfern gleichzustellen, die unsere Krieger und ihre Familien, und die unter der Kriegsnot die Armen des Volkes gebracht haben. Also: Der morgige Tag ist f\u00fcr die Spender ein Gebettag, aber eigentlich kein Opfertag!\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/em> (31. Juli 1915)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-2616\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/15_5-024q-670x1024.jpg\" alt=\"15_5-024q\" width=\"640\" height=\"978\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/15_5-024q-670x1024.jpg 670w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/15_5-024q-196x300.jpg 196w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/15_5-024q-768x1173.jpg 768w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/15_5-024q.jpg 1039w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jetzt wissen wir, was ein Opfertag ist. Oder auch nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sind wir heute bereit zu opfern? K\u00f6nnen wir aus der Zeit vor 100 Jahren lernen, wie wir mit den Fl\u00fcchtlingen umgehen sollten? Einen Opfertag gibt es so heute nicht mehr. Der Begriff wird zwar gelegentlich noch von der Kirche benutzt, aber eigentlich ist er verschwunden. Er ist wohl auch nicht mehr n\u00f6tig; denn die freiwillige Hilfsbereitschaft der meisten B\u00fcrger ist gegen\u00fcber den Fl\u00fcchtlingen enorm gro\u00df.\u00a0 Im Vergleich zu den Menschen von 1915, die ja alle von der Not betroffen waren, geht es uns aber vergleichsweise gut. Kann man unsere Unterst\u00fctzung schon als OPFERN bezeichnen? Wir m\u00fcssen uns klarmachen, dass das wahre Teilen noch gar nicht angefangen hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: arial,helvetica,sans-serif; font-size: 14pt;\">Quellen<\/span><br \/>\n<em><a href=\"http:\/\/www.muenster.de\/stadt\/kriegschronik1914\/1914_versorgung_wohlfahrt.html\">http:\/\/www.muenster.de\/stadt\/kriegschronik1914\/1914_versorgung_wohlfahrt.html<\/a><\/em><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/archivewk1.hypotheses.org\/tag\/opfertag\">https:\/\/archivewk1.hypotheses.org\/tag\/opfertag<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn bei ebay Ansichtskarten aus der Zeit von 1914 bis 1918 angeboten werden, sind die meisten Postkarten\u00a0\u201egelaufen\u201c \u2013 so nennen das Sammler. Mit Briefmarke, Stempel und mit lieben Gr\u00fc\u00dfen sind sie von der Front in die Heimat\u00a0\u201egelaufen\u201c oder umgekehrt. 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