{"id":1510,"date":"2014-10-20T22:33:49","date_gmt":"2014-10-20T20:33:49","guid":{"rendered":"http:\/\/win2014.de\/?p=1510"},"modified":"2015-01-12T14:34:19","modified_gmt":"2015-01-12T13:34:19","slug":"mongtreh-nuh-la-gahr","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/win2014.de\/?p=1510","title":{"rendered":"Mongtreh moa la gahr!"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Schon im August 1914 kam es zu Kampfhandlungen auf franz\u00f6sischem Boden. Zun\u00e4chst im Elsass, dann in Nordfrankreich, wo die deutschen Truppen Belgien durchquert hatten und nun auf franz\u00f6sischem Boden schnell weiter marschieren wollten. Richtung Paris. Aber das ging nicht mehr so schnell wie erhofft. Aus einer kurzen Einquartierung wurde jetzt h\u00e4ufiger eine l\u00e4ngere Besatzungszeit. Da musste man sich mit den Stadt- und Dorfbewohnern verst\u00e4ndigen. Aber wie? Zeichensprache reichte auf Dauer nicht.<\/strong> <!--more weiterlesen--><br \/>\n<a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0001.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-1521 size-medium\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0001-227x300.jpg\" alt=\"quartier_0001\" width=\"227\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0001-227x300.jpg 227w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0001-775x1024.jpg 775w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0001.jpg 1635w\" sizes=\"(max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><\/a>Der Hauptmann Haasmann aus dem K\u00f6niglichen Infanterie-Regiment \u201eK\u00f6nig Georg\u201c hatte eine famose Idee. Er schrieb einen Soldaten-Sprachf\u00fchrer und lie\u00df den im Auftrag von wem auch immer schnellstens drucken. Hunderttausende von diesen Brosch\u00fcren wurden f\u00fcr 20 Pfennig verkauft. Darin sollte der Offizier, aber auch der gemeine Soldat alles finden, um sich mit Monsieur oder Madame Dupont unterhalten zu k\u00f6nnen. Wobei Unterhaltung \u00fcbertrieben ist. Hauptmann Haasmann hat n\u00e4mlich in seinem Sprachf\u00fchrer fast nur Befehle oder Fragen aufgenommen. Dunkel bleibt, wie die deutschen Soldaten die entsprechenden Antworten der Franzosen verstehen sollten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zumindest f\u00fcr das schwierige Kapitel \u201eAussprache\u201c hat er gesorgt und damit den sprachlichen Dreisprung vom deutschen Wortlaut \u00fcber die Aussprache zum franz\u00f6sischen Text. Das sieht dann so aus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008080;\"><em><a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/cropped-quartier_0003.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-1527 size-medium\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/cropped-quartier_0003-300x149.jpg\" alt=\"cropped-quartier_0003.jpg\" width=\"300\" height=\"149\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/cropped-quartier_0003-300x149.jpg 300w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/cropped-quartier_0003.jpg 940w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Zeigen Sie mir den Bahnhof!<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"><em> Mongtreh moa la gahr!<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"><em> Montrez-moi la gare!<\/em><\/span><br \/>\noder<br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"><em>Sind die Einwohner feindlich?<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"> <em> L\u00e4h sabitang \u00dfongtil osthil?<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"> <em> Les habitants sont-ils hostiles?<\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf solche kurzen Fragen gab es sicher keine kurze Antwort. Mit H\u00e4nden wurde gestikuliert, und im Gesicht des Befragten konnte man auch einiges ablesen. Ob man da verstanden hatte, was der Feind einem sagen wollte? Das kleine Heft vom Hauptmann Haasmann hat 34 Seiten und gliedert sich in zehn Kapitelchen: <em>Auf Erkundung, Auf dem Marsch, Post und Bahn, Auf Posten und Vedette, Quartier machen und Requirieren, Im Quartier, Im Orte, Kartenlesen, Franz\u00f6sische Kommandos, Allgemeines.<\/em><br \/>\nBegleiten wir einen Erkundungstrupp bei der Quartiersuche in einem franz\u00f6sischen Dorf. Die Fragen und Befehle lesen sich fast so wie ein Drehbuch f\u00fcr einen Film. Die Rollen sind klar verteilt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1516\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0002-1024x712.jpg\" alt=\"quartier_0002\" width=\"640\" height=\"445\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0002-1024x712.jpg 1024w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0002-300x208.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008080;\">F\u00fchren Sie mich zum Gemeindevorstand. Conduisez-moi chez le maire. Kond\u00fciseh moa scheh l\u00f6 m\u00e4hr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Beim B\u00fcrgermeister dann hat der Quartiermeister vielleicht schon den Soldaten-Sprachf\u00fchrer in der Hand und versucht seine deutsche Zunge an franz\u00f6sische Laute zu gew\u00f6hnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"> Bong schuhr! Unsere Truppen kommen bald hier an. Lassen Sie Wassereimer vor die T\u00fcr setzen. Ist das Wasser gut? Wieviel Brunnen gibt es? Il y a trop peu d\u2019eau. Lassen Sie Wasser holen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"> O\u00f9 est l&#8217;auberge? Wo wohnt der B\u00e4cker? L\u00f6 buscheh? Der Kaufmann? L\u00f6 med\u00df\u00e4ng? Der Tierarzt?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"> Wenneh aweck moa! Gibt es einen Schuhmacher hier? Einen Schlosser? Il nuh foh dih woat\u00fchr eh w\u00e4ng sch\u00f6woh. Wo kann ich Streichh\u00f6lzer und Tabak kaufen? Wir haben kranke Pferde. Dieses Pferd lahmt. Lassen Sie es pflegen. Wo wohnt der Hufschmied? Danke vielmals, Herr Gemeindevorstand: Merci beaucoup, Monsieur le maire.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ja, auch f\u00fcr die Pferde musste gesorgt werden. Hier gab es sicherlich eine schnelle Verst\u00e4ndigung zwischen Jacques und Friedrich. Pferden muss geholfen werden, auch wenn sie dem Feind geh\u00f6ren. Eine h\u00e4rtere Gangart entwickelt sich dann aber im Kapitel <em>Quartiermachen, Requirieren<\/em>. Hier sieht das Drehbuch folgenden Auftritt der deutschen Eindringlinge vor. Wieder geht es erst einmal zum B\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #008080;\">Bong schuhr, \u00eates-vous le maire? Wir sind hier, um Quartiere vorzubereiten. Sont ils pauvres \u2013 riches? L\u00fcgen Sie nicht, das Dorf scheint sehr wohlhabend zu sein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"> Alles wird sp\u00e4ter bezahlt. Kongbi\u00e4ng d\u00f6 m\u00e4song iatil? Notez ce chiffre.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"> Sie sind verpflichtet zu liefern: cinq boefs, six moutons huit porcs, dih lap\u00e4ng, karangt lihtr d\u00f6 w\u00e4ng ruhsch. 200 Schlafdecken, quatre cents cigares eh troa \u00dfang s\u00f6h. Wenn die Einwohner Lebensmittel verstecken, bezahlt die Stadt 10 000 Frank Strafe.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #008080;\"> Personne ne doit sortir le village. L\u00e4h \u00dfortih d\u00fc willahsch \u00dfong gardeh. Il me faut vingt hommes pour charger les voitures. Der Kutscher, der falsch f\u00e4hrt, wird erschossen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dann wird es auf Seite 24 pl\u00f6tzlich menschlicher. Im Kapitel <em>Quartier<\/em> wird zum ersten Mal eine Frau angesprochen. Man hat sich vielleicht schon \u00f6fter auf der Stra\u00dfe gesehen und sich stumm in die Augen gesehen.<a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0005.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-1519 \" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0005-190x300.jpg\" alt=\"quartier_0005\" width=\"159\" height=\"251\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0005-190x300.jpg 190w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0005-650x1024.jpg 650w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_0005.jpg 1344w\" sizes=\"(max-width: 159px) 100vw, 159px\" \/><\/a> Sie ist sogar noch sch\u00f6ner als die franz\u00f6sischen Weiber auf den Postkarten, die man jetzt \u00fcberall angeboten bekommt. Wie soll man diese h\u00fcbsche Franz\u00f6sin ansprechen, wenn man gerade mal <em>merci<\/em> und <em>oh revoahr<\/em> sagen kann? Vielleicht auf dem kleinen Dienstweg. Jeder Soldat hat die Pflicht seine Kleidung in Ordnung zu halten. Tja, die Uniform, das Hemd, die Hose, ja auch die Unterhose sind nicht mehr ganz sauber. Vielleicht geht die kleine S\u00fc\u00dfe ja einem an die W\u00e4sche. Also was steht im Sprachf\u00fchrer: <span style=\"color: #008080;\">Wollen Sie meine W\u00e4sche waschen? Mer\u00dfih bohkuh, Madam! Haben Sie einen Knopf f\u00fcr meine Hose?<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Sprachf\u00fchrer sagt allerdings nicht, wie aus dieser fast dienstlichen Anweisung ein vertraulicheres Gespr\u00e4ch entstehen k\u00f6nnte. Oder doch? <a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_00061.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-1520 \" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_00061-245x300.jpg\" alt=\"quartier_0006\" width=\"303\" height=\"371\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_00061-245x300.jpg 245w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_00061-838x1024.jpg 838w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/quartier_00061.jpg 1005w\" sizes=\"(max-width: 303px) 100vw, 303px\" \/><\/a>Hauptmann Haasmann empfiehlt jetzt auf Franz\u00f6sisch den Allerweltsatz: Ich bin m\u00fcde, Sch\u00f6 swih fatigeh. Und dann gleich hinterher den vieldeutigen Satz: Wo schlafen wir? Aber die Sch\u00f6ne reagiert nicht darauf. Der einzige Satz auf Franz\u00f6sisch, den man schon in Deutschland kannte, w\u00fcrde jetzt zu weit gehen. Je t\u2019aime. Also jetzt die Mitleid-Tour. <span style=\"color: #008080;\">Ich friere. Scheh froid. Ich bin krank.<\/span> <span style=\"color: #008080;\">Sch\u00f6h swih malahd<\/span>. Aber auch das hilft nicht.<br \/>\nDann bleibt nur noch, sich auf das Zimmer zur\u00fcckzuziehen, sich auszuruhen, denn man ist tats\u00e4chlich m\u00fcde von dem langen Marsch heute. Vielleicht noch eine letzte Frage \u2013 oder jetzt doch schon eher ein Befehl: <span style=\"color: #008080;\">Geben Sie mir bitte Schreibzeug, Papier und einen Federhalter. \u00d6ng port pl\u00fchm.<\/span> Dann zieht man sich zur\u00fcck und schreibt bei Kerzenschein mit schlechtem Gewissen an die liebe Frau zu Hause. Eine solche Karte gibt es tats\u00e4chlich, geschrieben von einem gewissen Karl. Er schreibt am 7. April 1916 an seinen Liebling zu Hause.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><span style=\"color: #008080;\"><a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/mm-022.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-1534 size-medium\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/mm-022-188x300.jpg\" alt=\"mm-022\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/mm-022-188x300.jpg 188w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/mm-022-642x1024.jpg 642w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/mm-022.jpg 1365w\" sizes=\"(max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a>Liebes Mamachen &amp; Bub!<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #008080;\"> Gestern hatte die Post nichts Neues von Dir u. heute erhielt ich wieder nichts. Ich wei\u00df gar nicht an was das liegt. Ich will Dir aber doch ein K\u00e4rtchen schreiben, da\u00df Du immer etwas von mir erh\u00e4ltst.<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #008080;\"> Sonst bin ich Gott sei Dank gesund, was ich von Euch Lieben auch alle hoffe. Wie geht es denn Dir mein s\u00fc\u00dfes Herzchen. Hoffentlich kann ich doch bald mal zu Dir kommen. Und wir k\u00f6nnen mal ein paar St\u00fcndchen zusammen verweilen, das w\u00e4re sch\u00f6n, gelt mein Liebling.<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #008080;\"> Es gr\u00fc\u00dft u. k\u00fcsst Dich u. Bubi herzl. Dein lieber Karl u. Papa<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #008080;\"> Auf baldiges Wiedersehen.<\/span><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Sehnsucht ist gro\u00df \u2013 trotz der Versuchungen im franz\u00f6sischen St\u00e4dtchen. Vielleicht gibt es ja wirklich bald ein paar Urlaubstage, um in die Heimat zu fahren. Dann wird man zeigen, was man alles auf Franz\u00f6sisch sagen kann. <span style=\"color: #008080;\">Willst du meine W\u00e4sche waschen? Mir ist kalt. Sch\u00f6h swie fatigeh.<\/span> Vielleicht wird Karl am Morgen im warmen Ehebett, sp\u00e4testens aber beim Abschied und der Umarmung auf dem Bahnsteig seinem s\u00fc\u00dfen Herzchen den Satz ins Ohr fl\u00fcstern, der eigentlich nach Frankreich geh\u00f6rt: <span style=\"color: #008080;\">Je t\u2018aime<\/span>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abschlie\u00dfend sei noch angemerkt, dass der Hauptmann Haasmann f\u00fcr den Krieg an den anderen Fronten noch weitere Sprachf\u00fchrer verfasst hat: auf Italienisch, Kroatisch und Polnisch.<br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><em><a href=\"http:\/\/digital.staatsbibliothek-berlin.de\/werkansicht\/?PPN=PPN715678914&amp;PHYSID=PHYS_0003\">http:\/\/digital.staatsbibliothek-berlin.de\/werkansicht\/?PPN=PPN715678914&amp;PHYSID=PHYS_0003<\/a><\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><em><a href=\"http:\/\/digital.staatsbibliothek-berlin.de\/werkansicht\/?PPN=PPN734549210&amp;PHYSID=PHYS_0001\">http:\/\/digital.staatsbibliothek-berlin.de\/werkansicht\/?PPN=PPN734549210&amp;PHYSID=PHYS_0001<\/a><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sp\u00e4ter, als der Krieg immer mehr Opfer forderte, hat er mit dem Stabsarzt Dr. Seyfert einen Sprachf\u00fchrer f\u00fcr den Verkehr mit Verwundeten und Gefangenen herausgegeben: Franz\u00f6sisch, Deutsch, Englisch, Russisch. So kann man auch die Weltsprachen erlernen.<br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt;\"><em><a href=\"http:\/\/digital.staatsbibliothek-berlin.de\/werkansicht\/?PPN=PPN715714414&amp;PHYSID=PHYS_0001\">http:\/\/digital.staatsbibliothek-berlin.de\/werkansicht\/?PPN=PPN715714414&amp;PHYSID=PHYS_0001<\/a><\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon im August 1914 kam es zu Kampfhandlungen auf franz\u00f6sischem Boden. Zun\u00e4chst im Elsass, dann in Nordfrankreich, wo die deutschen Truppen Belgien durchquert hatten und nun auf franz\u00f6sischem Boden schnell weiter marschieren wollten. Richtung Paris. 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