{"id":1218,"date":"2014-08-21T11:47:29","date_gmt":"2014-08-21T09:47:29","guid":{"rendered":"http:\/\/win2014.de\/?p=1218"},"modified":"2019-10-07T23:17:49","modified_gmt":"2019-10-07T21:17:49","slug":"ich-glaub-ich-wohn-im-wald","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/win2014.de\/?p=1218","title":{"rendered":"Ich glaub, ich wohn im Wald"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die Deutschen k\u00f6nnen einfach alles. Krieg anfangen, Krieg bejubeln, Stellungskrieg mitmachen &#8211; und wenn der Stellungskrieg zu lange dauert und es vielleicht langweilig zu werden droht, bauen sie sich, sofern der Feind es zul\u00e4sst, Waldh\u00e4user und Waldwohnungen. Das war damals sicher kein Trend <em>Zur\u00fcck zur Natur<\/em>, sondern eher ein bisschen Abwechslung im Kriegsalltag. Vielleicht stieg auch die Laune, wenn man sich im Wald eine kleine Villa gebaut hatte \u2013 eine Villa, oder wie der Gefreite Otto Dreyer nach Hause schreibt: ein Waldschloss.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more weiterlesen--><br \/>\n<a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0003.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1223\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0003-1024x641.jpg\" alt=\"wohnkunst_0003\" width=\"640\" height=\"400\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0003-1024x641.jpg 1024w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0003-300x188.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><em><span style=\"font-size: 12pt; color: #008080;\">Abs. Gefr. Otto Dreyer II Esk. J\u00e4g. Rgt. zu Pfd. 5. 28 Inf. Div. 14 A.K.<\/span><\/em><br \/>\n<em> <span style=\"font-size: 12pt; color: #008080;\"> Feldpostkarte<\/span><\/em><br \/>\n<em> <span style=\"font-size: 12pt; color: #008080;\"> Herrn Dreyer<\/span><\/em><br \/>\n<em> <span style=\"font-size: 12pt; color: #008080;\"> \u00dclzen in Prov. Hannover, <\/span><\/em><em><span style=\"font-size: 12pt; color: #008080;\">Birkenallee No 61.<\/span><\/em><br \/>\n<em> <span style=\"font-size: 12pt; color: #008080;\"> Geschrieben den 8.11.1916<\/span><\/em><br \/>\n<em> <span style=\"font-size: 12pt; color: #008080;\"> Liebe Eltern!<\/span><\/em><br \/>\n<em> <span style=\"font-size: 12pt; color: #008080;\"> Sende Euch eine kleine Ansicht von unserer Waldwohnung. Die Bilder sind aber noch nicht die richtigen, denn das Papier taugt nicht, darum sind sie auch nicht gut geworden. Die andern werden in 8 Tagen fertig. Kennen werdet ihr mich wohl darauf. Also nun viele Gr\u00fc\u00dfe an Euch alle sendet Otto<\/span><\/em><br \/>\n<em> <span style=\"font-size: 12pt; color: #008080;\"> Vorderseite: <\/span><\/em><em><span style=\"font-size: 12pt; color: #008080;\">Das ist unsere Wohnung, wo wir jetzt drin sind. Es ist das Waldschlo\u00df, steht oben vor der T\u00fcr.<\/span><\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0004.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-1224 size-large\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0004-644x1024.jpg\" alt=\"wohnkunst_0004\" width=\"640\" height=\"1017\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0004-644x1024.jpg 644w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0004-188x300.jpg 188w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0004.jpg 1360w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das scheint kein Einzelfall zu sein. Es gibt den Bericht eines Generalmajors, der 1915 in Polen mit seinen Soldaten ein ganzes Dorf im Walde gebaut hat &#8211; mit dem kr\u00f6nenden Abschluss einer Waldkapelle. Sein Stabsquartier nannte er \u2013 \u00e4hnlich wie der Gefreite Dreyer \u2013 Schloss, genauer gesagt Schloss Sanssouci.<br \/>\nWir wissen heute nicht genau, ob die Soldaten sowas gerne taten \u2013 Waldh\u00e4user zu bauen. Vermutlich aber war ihnen das allemal lieber als im Graben zu liegen und auf den Feind zu warten. Endlich etwas Vern\u00fcnftiges tun und stolz sein, was man alles so kann. Man muss ja nicht gleich so gr\u00f6\u00dfenwahnsinnig denken wie besagter Generalmajor, der in seinem Bericht zun\u00e4chst einmal klar stellt, dass Deutschland einfach alles kann \u2013 <em>\u201e&#8230;dass Deutschland nicht nur durch die Mittel seiner milit\u00e4rischen Macht, sondern durch die des Geistes und der Wissenschaft im K\u00f6nnen auf allen Gebieten die Welt erobert!&#8220;<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier der Feldpostbrief des Generalmajors Freiherrn von Z i e g e s a r.<br \/>\n<span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Deutsche Wohnkunst im Felde.<\/strong><\/span><br \/>\n<em>Ein Gedanke kann uns wohl alle mit voller Zuversicht erf\u00fcllen &#8211; da\u00df nach diesem Kriege Deutsch Trumpf ist in der Welt! Und ich hoffe von dem deutschen Imperialismus das Schauspiel in der Weltgeschichte zu sehen, da\u00df einmal ein Imperium herrschen kann, das nicht durch die Mittel seiner milit\u00e4rischen Macht, sondern durch die des Geistes und der Wissenschaft, religi\u00f6ser und politischer Duldung und in einem edlen Wettstreit im K\u00f6nnen auf allen Gebieten die Welt erobert! Ein solcher Siegeszug w\u00e4re wert all des Blutes und all der Liebe, die wir in diesem gigantischen Ringen zum Opfer gebracht haben. Solch ein Sieg k\u00f6nnte auch uns beide vers\u00f6hnen mit dem Heldentod unserer \u00c4ltesten . . . .<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Zurzeit operiere ich in einer wundervollen Landschaft des Njemen-Stromes, einem fruchtbaren, \u00fcppigen Lande, das, wenn es wieder deutsch w\u00fcrde, unter deutscher Kultur zu den herrlichsten des Vaterlandes geh\u00f6ren m\u00fc\u00dfte. Vordem war ich mit meiner Truppe in Nordpolen, Gegend von Prasznycz. Mein Bezirk lag in einem herrlichen, ausgedehnten Kiefernwald. Ein Baumbestand, wie man ihn in solcher Wucht in Deutschland nicht kennt; sonst nur Sand und Wasser! Aber auch aus dieser Gegend w\u00fcrden deutsche Organisation und deutscher Flei\u00df ein fruchtbares, gesegnetes Land machen.<\/em><br \/>\n<em> Da hatten sich auf nahem Raum etwa 12 000 Mann Wohnst\u00e4tten geschaffen, meist in die Erde versenkte Blockh\u00e4user mit deutscher Wohnlichkeit. In meinem Brigadebezirk war ich f\u00fcr manche Sch\u00f6pfung der spiritus rector. So schuf ich eine Waldkapelle, einen Ehrenfriedhof, dessen wuchtiges, von mir entworfenes Eingangstor die \u00dcberschrift tr\u00e4gt: ,Heldengr\u00e4ber\u2018, in dessen sch\u00f6ner Kapelle als Altargem\u00e4lde ein segnender Christus in \u00d6l gemalt prangt, eine Badeanstalt mit &#8211; Entlausungskabinett und zuletzt einen Unterstand f\u00fcr den Brigadestab.<\/em><br \/>\n<em> Wenn Sie bedenken, da\u00df f\u00fcr alle diese Sch\u00f6pfungen vom Fiskus nur die N\u00e4gel geliefert wurden und die Dampfmaschinen f\u00fcr die Badeanstalt, da\u00df im \u00fcbrigen nur der lebende Wald das Holz lieferte und die Truppe die Arbeitskraft, dann m\u00f6gen Ihnen die mitfolgenden zwei Bildchen einen neuen Beweis liefern, welch lebendiger Brunnquell dieser Arbeitskraft entflie\u00dft, da\u00df wir vielleicht nicht ganz unempf\u00e4ngliche H\u00f6rer Ihrer Vortr\u00e4ge waren, und da\u00df unser deutsches Heer, ein Volk in Waffen, in seiner Arbeitskraft alle Gebiete des K\u00f6nnens, geistigen und physischen, umfa\u00dft.<\/em><br \/>\n<em> Wenn Sie weiter bedenken, da\u00df diese Bauten alle in k\u00fcrzester Zeit (in 8 bis 10 Tagen), einschlie\u00dflich Schlagen des Holzes, entstehen mu\u00dften, vom ersten Auftragswort des Bauherrn an den Bauleiter gemessen, und da\u00df die Forderung gestellt werden mu\u00dfte: 1. mit einem Minimum von Arbeitskr\u00e4ften und 2. Charakter des Bauwerks. f\u00fcr 50 Jahre, wenn nicht f\u00fcr 100, Tragezeit, und 3. und nicht zuletzt: schu\u00df- und bombensicher, dann mag Ihnen das einen Ma\u00dfstab f\u00fcr Ihr Urteil geben.<\/em><br \/>\n<em> Mein Stabsquartier hatte Grundri\u00df 14: 20 Meter, eine vierfache starke Balkendecke und 1 Meter Sandeindeckung. Fenster mit Rahmen, Fensterl\u00e4den, T\u00fcren usw. waren zerschossenen H\u00e4usern des n\u00e4chsten Dorfes entnommen. Da es wegen der kunstvoll zugeschnittenen Taxusw\u00e4nde eine gewisse \u00c4hnlichkeit mit dem Potsdamer Schl\u00f6\u00dfchen zeigte, nannte ich es verwegen Sanssouci. Verwegen, denn man mu\u00df sich dazu denken, da\u00df bei Tag und Nacht verirrte Gewehrgeschosse der Russen an die L\u00e4den klopften und die Fensterscheiben gef\u00e4hrdeten, und da\u00df man die Ausgasung schwerer feindlicher Granaten zuweilen bis ins Zimmer hinein roch.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0005.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1225\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0005-1024x730.jpg\" alt=\"wohnkunst_0005\" width=\"640\" height=\"456\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0005-1024x730.jpg 1024w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0005-300x214.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 10pt; color: #008080;\">Stabsquartier (Schloss Sanssouci) des Generalmajors von Ziegesar, im Wald in Jednorozec, Polen, April 1915<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>In der K\u00fcche war aus Backsteintr\u00fcmmern ein ausgiebiger Herd erbaut, im Hof auf 8 Meter Tiefe prachtvolles Trinkwasser erbohrt, die selbstgebauten Stallungen boten Raum f\u00fcr 40 Pferde, und alle R\u00e4ume hatten &#8211; elektrisches Licht. Woher denn dies nun? Vom Scheinwerfer! Mit 200 Meter Nebenleitung!<\/em><br \/>\n<em> Der plastische Schmuck ist mein eigenstes Werk. Aus ihm sollen Sie ersehen, da\u00df der rauhe Krieg noch Zeit l\u00e4\u00dft f\u00fcr Kunstsinn und Humor. Die Mittelgruppe \u201eAmor und Psyche\u201c ist dem K\u00fcnstler besonders gut gelungen; erw\u00e4gen Sie das rohe Material und die Knappheit der Zeit! (Der Psyche mu\u00df zugute gehalten werden, da\u00df es dem K\u00fcnstler an jedem weiblichen Modell fehlte.) F\u00fcr die Gruppe links daneben hatte sich Mars einen Adonis als Sch\u00fcler erkoren.&#8220; (G. K.)<\/em><br \/>\n<span style=\"font-size: 10pt; color: #008080;\">aus: DEUTSCHLAND, Zeitschrift f\u00fcr Heimatkunde und Heimatliebe, Amtliche Zeitschrift des Bundes Deutscher Verkehrs-Vereine, VI. Jahrgang, Juli-Ausgabe 1915, S. 236-38<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einen \u00e4hnlichen Bericht finden wir \u00fcber die Situation in Masuren, 1914, bei Hans Gr\u00e4nitz, der das B\u00fcchlein <em>Auf der Wacht an den Masurischen Seen, dem Bollwerk des Ostens, 1915<\/em>, geschrieben hat. Auch hier macht man es sich in sogenannten Waldvillen gem\u00fctlich und f\u00fchlt sich den Russen ziemlich \u00fcberlegen, die doch nur in verdreckten, armseligen H\u00e4usern wohnen. <span style=\"font-size: 10pt;\"><em><a href=\"http:\/\/digital.staatsbibliothek-berlin.de\/werkansicht\/?PPN=PPN722359993&amp;PHYSID=PHYS_0001\">http:\/\/digital.staatsbibliothek-berlin.de\/werkansicht\/?PPN=PPN722359993&amp;PHYSID=PHYS_0001<\/a><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0001.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1221\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0001-1024x640.jpg\" alt=\"wohnkunst_0001\" width=\"640\" height=\"400\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0001-1024x640.jpg 1024w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0001-300x187.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a>Der Gefreite Otto Dreyer hat noch eine zweite Karte an seinen Bruder geschickt, auf der man ebenfalls ein ziemlich pr\u00e4chtiges Haus im Wald sehen kann. Ob es sich dabei um ein selbst gebautes Waldhaus handelt, kann man schwer erkennen. Der Birkenholzstuhl, auf dem er stolz sitzt, wird wohl auf jeden Fall sein \u201eWaldkunstst\u00fcck\u201c sein.<br \/>\nInteressanter ist das, was er seinem Bruder geschrieben hat. Man tauscht sich aus \u00fcber das Friedensangebot des Kaisers vom 12. Dezember 1916. Otto Dreyer irrt allerdings, wenn er seinem Bruder schreibt: \u201eWird\u2019s doch wohl bald Frieden geben.\u201c<span style=\"color: #000000; font-size: 10pt;\"><em><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedensangebot_der_Mittelm%C3%A4chte\"><span style=\"color: #000000;\"> http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedensangebot_der_Mittelm%C3%A4chte<\/span><\/a><\/em><\/span><a href=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-large wp-image-1222\" src=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0002-645x1024.jpg\" alt=\"wohnkunst_0002\" width=\"640\" height=\"1016\" srcset=\"http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0002-645x1024.jpg 645w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0002-189x300.jpg 189w, http:\/\/win2014.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/wohnkunst_0002.jpg 1375w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><span style=\"color: #008080;\">Feldpostkarte<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #008080;\">Reservist Dreyer F., <\/span><\/em><em><span style=\"color: #008080;\">8. Komp. II. Batt. Res. Inf. Rgt. 73, 19 Res. Div.<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #008080;\">am 12.12.16<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #008080;\">Lieber Bruder!<\/span><\/em><br \/>\n<em><span style=\"color: #008080;\">Deine Karte dankend erhalten. Sonst alles bei alten. Ist bei euch auch der Erla\u00df vom Kaiser verlesen worden? Wird\u2019s doch wohl bald Frieden geben. Wir sind noch immer auf der alten Stelle\u2026 weiter rechts von M. Dein Urlaub ist ja schnell um gegangen. Vielleicht fahre ich gleich nach Weihnachten. Wie hat\u2019s dich denn gefallen in \u00dclzen? Hast dich gut am\u00fcsiert? Nun recht viele Gr\u00fc\u00dfe sendet Dir Dein Bruder Otto<\/span><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutschen k\u00f6nnen einfach alles. 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